Nur so'n büschen anders

Rosenduft und Maschenzauber oder ganz einfach Biggi

Sonntag, 24. Januar 2010

Peter, Paul and Mary (and Birgit) are planning a bankrobbery

Mit diesem Dings auf dem Kopf hab ich auf jeden Fall die richtige Tarnung.

Mütze Modell 3 aus dem Lana Grossa Heft No. 1 Strick & Filz. 150 g Austermann Creativ + Filz.
Mir hat die Form der Mütze so gut gefallen. Ein bisschen frech und ausgefallen :-)

Nach dem Filzen in der Waschmaschine (erst bei 30° - immer noch zu groß, dann bei 40° da war sie dann groß bzw. klein genug). Nur von dem schönen Muster ist eigentlich nicht viel übrig geblieben. Das ist blöd. Ich habe auch schon überlegt, die Mütze noch einmal etwas kleiner zu stricken. Die Mädels mögen ja im Augenblick diese stylischen Riesenmützen sehr gern.

Ich habe die feuchte Mütze ordentlich gezogen und geformt, damit sie am Ende diese außergewöhnliche Form bekam.

Dazu ein kuscheliger XXL-Baktus aus 200 g Austermann Creativ + Filz Verlaufsgarn mit einem Beilauffaden Online Linie 253 Hommage (76 % Kid Mohair/24 % Poly).

Glaub', meine Tarnung ist aufgeflogen ;-)))

Ziemlich kriminelle Grüße Birgit

Donnerstag, 21. Januar 2010

Unser 15. Stricktreff - Masche für Masche ein schöner Abend


Mit Anne, Christine C., Christine M., Sabine, Katharina, Heike, Renate, Monika, Angela, Toby, Karin, Katja und natürlich mir
Brigitte und Marion konnten leider nicht kommen - schade!


Noch einen Tisch rangeschoben, damit alle Platz haben - denn unser Stricktreff hat sich vergrößert

Tücher, Pullunder, Pullover, Rosen häkeln, in Zeitschriften das nächste Projekt ausspähen, herzhaft Lachen so unter Frauen ;-), Kaffee satt und Christine's leckere Kekse ...

... und zum Modeln auch mal auf den Stuhl steigen - wir geben einfach alles!
Zu diesem Treffen hatte ich auch Renate Fischer eingeladen. Sie führt seit 26 Jahren einen kleinen Strickladen in Hannover-Stöcken. Ihre Kompetenz, ruhige Art und herzliche Wärme hat mir vom 1. Moment an sehr gefallen. Sie hatte sofort zugesagt. Nun ist sie adoptiert :-).
Weil wir nun aber vom Stricken garnicht genug bekommen können und weil das auch wirklich immer sehr nett ist, treffen wir uns in verschiedenen Runden mit ähnlicher Zusammensetzung: Jeden 1. Mittwoch im Monat beim Strickcafé von Wollkultur. Jeden 2. Mittwoch im Monat bei Toby's Strickmeter und einmal im Monat nach Absprache zum Stricktreff bei mir.

Also das war einfach ein wirklich superschöner Abend !!!
Liebe Grüße Birgit

Sonntag, 17. Januar 2010

Das Färöer-Tuch Tomorrow's Dawn
mein nächstes Tuch-Projekt
Eigentlich wollte ich nach dem Christine Nöller-Traum in weiß so schnell nicht wieder ein Tuch stricken, aber das Färöer-Tuch von Birgit Freyer finde ich doch zu schön. Außerdem macht mir die Kombination von Buch und Tuch jetzt schon Spaß. Mehr dazu kann man auf dieser Internet-Seite: http://www.das-faeroeer-tuch.de/ finden.
Das Buch liegt auf dem Nachttisch bereit, die Anleitung ist ausgedruckt, schöne Merino-Wolle von Wolllust schon angekommen - nun kann's bald (so Ende Januar) losgehen.
Erste Vorbereitungen
mit Hilfe des weltbesten Wollwicklers

1 Strang (865 m 100% Merino Happy Rose) gewickelt
Freu mich sehr darauf !
Hat jemand von Euch dieses Tuch schon gestrickt oder Lust, es vielleicht auch zu stricken?
*****
Lieben Dank!
Ich möchte mich sehr, sehr, sehr für die vielen sehr lieben Kommentare zu meinen letzten Posts bedanken. Ich freu' mich riesig darüber :-)))
Liebe Grüße Birgit

Donnerstag, 14. Januar 2010

Die Sternthaler

Die Sternthaler - das Dezember-Märchen

Es war einmal ein kleines Mädchen,
dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, daß es kein Kämmerchen mehr hatte darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und gar nichts mehr, als die Kleider, die es auf dem Leib trug und ein Stückchen Brot, das es in der Hand hielt und das ihm ein mitleidiges Herz noch geschenkt hatte. Es war aber gar gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld, da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "ach, gib mir doch etwas zu essen, ich bin so hungerig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dirs!" und ging weiter; da kam ein Kind, das jammerte und sprach: "es friert mich so an meinem Kopf, schenk mir doch etwas, womit ich ihn bedecken kann!" Da that es seine Mütze ab und gab sie ihm. und als es noch ein Bischen gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror, da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich kam es in einen Wald und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein und das fromme Mädchen dachte: es ist dunkle Nacht, da kannst du wohl dein Hemd weggeben; und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter harte, blanke Thaler, und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Thaler hinein und ward reich für sein Lebtag.

Dies ist nun das 12. und letzte Märchen nach einer wunderbaren Idee von Sabine. Ein Jahr lang - Monat für Monat - hat Sabine ein Grimmsches Märchen ausgesucht und nun konnte man nach Lust und Laune und Fantasie ein Paar Märchensocken stricken.
Sabine - lieben Dank für all Deine Mühe. Mir hat die Umsetzung all dieser Märchen total Spaß gemacht. Beim letzten Märchen hatten wir schon in der Familie überlegt - was wird's sein: Sternthaler oder Frau Holle (da hätte ich auch noch eine feine Idee gehabt :-). Nun freut sich meine Familie auf ihre Märchensocken - jedes Paar ist schon reserviert! Wer weiß, vielleicht beschließe ich ja auch, dass so ein Märchensockenjahr 13 Monate hat ...
Meine Sternthaler sind aus der feinen Regia Silk in cremeweiß gestrickt. Im Buch Luxury Yarn One-Skein Wonders hatte ich einen netten Knötchenstich, der wie kleine Sternchen aussieht, entdeckt. Leider erwies sich das Muster aber doch nicht als so einfach bzw. ich hatte ein solches Brett vor dem Kopf - ich hab' die Anleitung einfach nicht verstanden.
Ich fand das Muster aber so hübsch, also bin ich mit meinem 'Problem' zu Frau Fischer nach Hannover-Stöcken gefahren. Sie hat sich in einer stillen Minute hingesetzt und so lange probiert bis sie das Muster hinbekommen hat, dann hat sie per Telefon der leicht beschränkten Kundin Strickanweisung gegeben und eigentlich hat's ja auch im Buch gestanden wie man's stricken muss ... ;-) . Vielen lieben Dank, Frau Fischer, für Ihre Hilfe - das war wirklich sehr nett.
Sterne kann man nie genug haben, also hab' ich auch noch nachträglich ein paar goldene Sterne aufgestickt. Und wunderbar funkelnde Swarovski-Sterne an geflochtenen Bändern mussten auch noch sein.

Zu schön - Fotoshooting auf Schnee im Garten einfach nur zum Freuen :-)))
Märchenhafte Grüße Birgit

Mittwoch, 6. Januar 2010

1.850 Meter Heimlichkeit

Ein schöner warmer Pulli

für meinen lieben Mann

schon sooooooo lang versprochen!
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In der 'Annika - Männer extra 1' hat mir das Model Nr. 8 auf Anhieb so gut gefallen - genau das Richtige für meinen Mann. Die Wolle (Sumerino Print 100 % Schurwolle, LL 85 m/50g) - ganz weich - von Schulana hatte ich über Sophie von Wollkultur bestellt. .

Alles sollte ausgesprochen heimlich passieren. Den Pulli wollte ich W. zu Weihnachten schenken. Am 20. Oktober hatte ich meine Fuß-OP und von da an war ich eh zu Hause, dann konnte ich tagsüber den Pulli stricken - so der Plan.
Leider war die Wolle vorher nicht mehr gekommen, aber kein Problem: Sophie hat sie mir zugeschickt. Zum Glück kam das Päckchen ohne das mein lieber Mann davon Wind bekam und ab 4. November hab ich losgelegt.
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Nun hab' ich tagsüber meinen Fuß hübsch brav hochgelegt und wie eine Weltmeisterin gestrickt. Ganzer Einsatz mit Zopfnadel im Mund ;-) . .

Der Pulli musste bis zum 11. Dezember fertig werden. Denn ab 14. Dezember waren schon Betriebsferien und ab da mein lieber Mann zu Hause. .

Abends hab' ich immer an dem Verena-Tuch gearbeitet, denn das wollte ich ja für Ellen's 'Weiße Weihnacht' am 18. Dezember posten. Da hatte ich mir was vorgenommen! .

Ziemlich spannend war das. Zumal die angegebene Menge Wolle für den Pulli nicht reichte :-(((

26. November - jetzt wusste ich irgendwie auch nicht weiter. Denn nun kam noch etwas hinzu, was man ja so garnicht mit einkalkuliert und was die Wichtigkeit so eines Pullis nun wirklich in Frage stellt: .

Aus sehr tragischen familiären Gründen konnte mir nämlich Sophie auch nicht helfen. Sie hatte Wollkultur bis zum 5. Dezember geschlossen. Aber eine gute Nachricht: Auf jeden Fall hatte sie noch Wolle auf Lager. Ab 7. Dezember war der Laden wieder geöffnet und meine allererste Alleine-Autofahrt nach der OP führte zu Wollkultur und da hab ich noch 150 g kaufen können. Puhhh! .

Nun aber los - Endspurt !!! .

Am 10. Dezember waren alle Teile fertig gestrickt. Am Freitag, 11. Dez., hab ich von morgens an alles zusammengenäht und nun musste ja auch noch der schöne Stehkragen angestrickt werden und der sollte natürlich auch noch ordentlich innen gegengenäht werden. .

Am Freitag kam mein Mann schon zum Tee nach Hause. Danach hat er sich ein bisschen hingelegt - Glück!!!!. Also bin in in mein Zimmer und hab' da mit meiner Pingeligkeit gekämpft: Ich musste den Stehkragen an beiden Seiten noch schließen. Und wie das so ist: Eine Seite wird super und die andere... .

Natürlich schlief mein Mann nur ein kurzes Weilchen und kam runter und hat sich nix gedacht....
... als ich ihn hörte, hab ich den Pulli gerade noch schnell hinter mein Sofa schmeißen können. Kristina hat ihn abgelenkt. Er hat wirklich nix gemerkt - was für ein Krimi zu guter Letzt!!!
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Aber alles ist gutgegangen. Ich hab' noch ein schönes Hemd dazugekauft und beides in die schöne Schachtel gelegt und fein verpackt.

Er hat wirklich nix gemerkt, wusste garnix und hat sich riesig gefreut ...

... und ich mich erst :-)

Liebe Grüße Birgit

Montag, 4. Januar 2010

Ein paar Tage Sylt - wunderbar !


Neujahrsspaziergang am Strand - danach ein schöner heißer Tee
Klirrende Kälte
und dieser herrliche Sonnenschein
Ein paar Tage konnten wir mal wieder so richtig ausspannen - eine Wohnung in List (nicht wirklich weit zu Gosch ;-). Silvester in Westerland - alte Gassenhauer und die Menge tanzt und singt. Aber vor allen Dingen faulenzen, lesen, bummeln und
durch diverse Cafés schmausen:
Tee oder Kakao und dann dazu Apfelstrudel mit Vanillesoße oder Apfelkuchen mit Sahne oder Käsekuchen mit Sahne oder duftige Waffeln mit roter Grütze oder Mohnkuchen mit Sahne -
für diesen Süßkram könnte ich sterben ;-)
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Ich wünsche Euch ein ganz wunderbares Jahr 2010. Gute Vorsätze in Maßen können ja nicht schaden - bloß nix übertreiben !!!
Ich wünsche Euch immer eine gute Idee und viel Freude und Spaß beim Handarbeiten
Allerbeste Neujahrsgrüße für Euch
Birgit